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Kreismeisterschaft Hallenfußball Endrunde in WER

Turnierplan Endrunde Wertingen am 22.01.2012, Beginn 14.00 Uhr
Spielplan Endrunde 2012 in Wertingen.pdf
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Foto: Georg Fischer, Wertinger Zeitung

Von Philipp Wiedenmann

 

Was die SSV Dillingen in den 80er-Jahren und die SSV Höchstädt zwischen 2006 und 2008 geschafft hat, ist am gestrigen Sonntag dem FC Gundelfingen gelungen. Die zweite Mannschaft der Gartnerstädter sicherte sich zum dritten Mal in Folge die Hallenfußballmeisterschaft im Landkreis Dillingen. Den Hattrick perfekt gemacht hat das Team von Trainer Anton Schnelle durch einen 2:0-Erfolg nach Verlängerung im Finale gegen den Ligarivalen aus der Kreisliga West, den FC Lauingen. 550 Zuschauer in der Wertinger Stadthalle sahen ein Turner, bei dem die Außenseiter aus den unteren Klassen allesamt nach der Vorrunde die Koffer packen mussten.

Dazu zählte auch der TSV Unterthürheim, der in der Gruppe A kein schlechtes Bild abgab. Beim 2:3 bot der Kreisklassist dem späteren Finalteilnehmer Lauingen die Stirn und verlor nur knapp. Mindestens genau so gut agierten die Thürheimer gegen die SSV Höchstädt und gewannen mit 2:0. Es war so gar nicht der Tag der Rothosen, die ohne Punkte und mit nur einem Treffer wieder abreisen mussten. Das erste Highlight des Tages gab es stattdessen in Form der Begegnung zwischen Wertingen und Lauingen zu sehen. Doch das Spiel der „potenziellen Gruppensieger“ endete unentschieden, auch weil der Wertinger Uli Bunk bei der größten Möglichkeit, nachdem er drei Gegner mit Seelenruhe ins Leere steigen ließ, nur den Pfosten traf. Gegen ihre anderen Kontrahenten gewannen die Gastgeber jeweils mit einem Tor mehr und blieben so aufgrund der Tordifferenz hinter dem FC Lauingen.

Klarer ging es da in der Gruppe B zu. Hier ließ der amtierende Meister nichts anbrennen, zeigte den schönsten Fußball und holte sich eindeutig den Gruppensieg. Wobei der „kleine“ SV Ziertheim-Dattenhausen beim 0:1 gegen die Gärtnerstädter fast noch für eine Überraschung gesorgt hätte. Die blieb im Hinblick auf die Gruppentabelle ebenfalls aus, weil auch der SSV Dillingen die Erwartungen erfüllte. Der FC Weisingen konnte nicht an die Erfolge der laufenden Hallenrunde anknüpfen und musste sich mit dem vierten Platz der Gruppe B zufriedengeben. Wenigstens Torhüter Wolfgang Friegel blieb die Trophäe als bester Schlussmann – obwohl der FCW die meisten Gegentreffer kassiert hat.

Mit insgesamt 47 Treffern (in 15 Spielen) wurde das Tor aber allgemein nicht sehr häufig getroffen. Dies blieb auch im Finale zwischen FC Gundelfingen und FC Lauingen so. Die Wiederauflage des Endspiels von 2011 war von der Taktik bestimmt, keiner wollte einen Fehler machen. Von den wenigen Chancen hatten die Lauinger zunächst die klareren und forderten die Gärtnerstädter, wie kein Team zuvor. Doch am Ende war es genau der eine Fehler, der dem FCL das Genick brach. Einem schlechten Rückpass der Mohrenstätter ging der überzeugende Manuel Wiener entschlossen nach und brachte im Grätschen den Ball über die Linie. Bernd Scheu machte mit seinem Außenristschuss in den Winkel nicht einmal eine Minute später alles klar. Nach dem Abpfiff feierten die Spieler die dritte Meisterschaft in Folge und sangen lautstark: „Wir sind die Grünen, wir sind die Weißen, wir sind diejenigen, die immer wieder beißen!“

Beißen musste die verstärkte Landesligareserve auch schon m Halbfinale gegen Gastgeber Wertingen. Wie im Endspiel war auch hier Fortuna dem Seriensieger hold. In einer ausgeglichenen Partie lag der FCG II mit 2:1 in Führung, ehe sich TSV-Keeper Fabian Knötzinger ein Herz fasste und aus dem Rückraum abzog. Das von Mehmet Taner abgewehrte Spielgerät flog im hohen Bogen zurück und unter die Wertinger Latte – treffenderweise war dies ein Schnapszahltor, für das die Schützen traditionell ein Fläschchen Sekt erhalten.

Im vorangegangen Städtederby zwischen Dillingen und Lauingen dominierten die Mohrenstädter ihre Nachbarn. 0:4 – Dies war wohl auch Eduard Bender zu viel des Guten, als er seinen Gegenspieler kurz vor dem Abpfiff zu Boden schubste. Die Rote Karte als Konsequenz war zwar hart, aber vollkommen gerechtfertigt. Es blieb die einzige unschöne Szene in einem ansonsten fairen Turnier. Der Finaleinzug bedeutete für die Lauinger außerdem, dass sie sich erneut für die schwäbische Hallenmeisterschaft qualifiziert hatten, weil Gundelfingen schon durch das Landesligateam bei der „Schwäbischen“ startberechtigt ist. Nach der Siegerehrung und dem anschließenden Aufräumen endete eine Hallensaison, in der der TSV Wertingen bei der Ausrichtung einmal mehr Maßstäbe setzte. Die Spieler zieht es jetzt wieder nach draußen.

Die Dillinger Hallen-Landkreismeisterschaft im Stenogramm

Gruppe A

TSV Wertingen – SSV Höchstädt 2:1
Tore:
1:0 Gumpp (2.), 2:0 Schneider (3.), 2:1 Maczurek (8.) Zeitstrafe: Kasumi (11./SSV)
TSV Unterthürheim – FC Lauingen 2:3
Tore:
0:1 D. Müller (2.), 0:2 Polat (3.), 1:2 Neher (3.), 2:2 Wipfler (7.), 2:3 D. Müller (10.)
TSV Wertingen – FC Lauingen 1:1
Tore:
0:1 Nsouli (8.), 1:1 Hempel (9.)
SSV Höchstädt – TSV Unterthürheim 0:2
Tore:
0:1 Wipfler (9.), 0:2 Rigel (12.)
FC Lauingen – SSV Höchstädt 2:0
Tore:
1:0 Scheitenberger (4.), 2:0 Polat (8.),
TSV Unterthürheim – TSV Wertingen 0:1
Tore:
0:1 Schneider (11.)

Tabelle: 1. FC Lauingen 6:3 Tore/7 Punkte, 2. TSV Wertingen 4:2/7, 3. TSV Unterthürheim 4:4/3, 4. SSV Höchstädt 1:6/0

Gruppe B

FC Gundelfingen II – FC Weisingen 5:2
Tore:
1:0 Wiener (3.), 2:0 Taner (5.), 2:1 Hahn (6.), 3:1 Scheu (7.), 4:1 Mattick (10.), 4:2 Spring (11.), 5:2 Hörbrand (11.)
SV Ziertheim-D. – SSV Dillingen 0:4
Tore:
0:1 Neustätter (2.), 0:2 Ochs (8.), 0:3/0:4 Imgrunt (9./12.)
FC Gundelfingen II – SSV Dillingen 3:0
Tore:
1:0/2:0 Scheu (2./6.), 3:0 Reutter (12.)
FC Weisingen – SV Ziertheim-D. 1:1
Tore:
1:0 Mödinger (1.), 1:1 Trögele (9.)
SSV Dillingen – FC Weisingen 4:0
Tore:
1:0 Kinder (3.), 2:0 Neustätter (3.), 3:0 Hermann (8.), 4:0 Kinder (12.)
SV Ziertheim-D. – FC Gundelfingen II 0:1
Tor:
0:1 Scheu (1.)

Tabelle: 1. FC Gundelfingen II 9:2/9, 2. SSV Dillingen 8:3/6, 3. SV Ziertheim-Dattenhausen 1:6 /1, 4. FC Weisingen 3:10/1

Halbfinale

FC Lauingen – SSV Dillingen 4:0
Tore:
1:0 Polat (3.), 2:0 Nsouli (3.), 3:0 Polat (7.), 4:0 Nsouli (9.) Rote Karte: Bender (15./SSV)
FC Gundelfingen II – TSV Wertingen 3:2
Tore:
1:0 Reutter (2.), 1:1 Schneider (4.), 2:1 Hörbrand (9.), 3:1 Taner (13.), 3:2 Schneider (14.) Zeitstrafe: Schneider (14./TSV)

Endspiel

FC Lauingen – FC Gundelfingen 0:2 n.V.
Tore:
0:1 Wiener (17.), 0:2 Scheu (18.)

 

Stimmen zum Turnier

Dieter Maly (Spieler SSV Höchstädt): „Wir sind schlecht reingekommen und das hat sich durch das ganze Turnier gezogen. Wir sind zwar ohne Erwartungen hergefahren, wollten aber wenigstens besser auftreten. Halle ist jetzt vorbei, draußen zählt es wieder.“

Norbert Sommer (stellv. Vorsitzender FC Weisingen): „Wir haben nicht erwartet heute in die Endspiele zu kommen. Gut, dass sich niemand verletzt hat. Für uns war es schon ideal, dass wir heuer unsere ersten drei Turniere gewonnen haben. Das gibt Motivationen für die schwere Rückrunde, die uns bevorsteht.“

Jochen Trögele (Spieler SV Ziertheim-Dattenhausen): „Bis auf das erste Spiel sind wir ganz zufrieden mit unserer Leistung. Es war ein schönes Erlebnis überhaupt dabei zu sein. Wir werden auf jeden Fall versuchen, das in Zukunft noch öfter zu schaffen.“

Karl Baumann (Spielertrainer TSV Unterthürheim): „Ich denke, wir haben uns ganz ordentlich verkauft. Auch wenn wir als Außenseiter angetreten sind, konnten wir wenigstens ein Spiel gewinnen. Gefreut hat mich auch, dass die jungen Spieler sich gut präsentiert haben.“

Ewald Gebauer (Trainer TSV Wertingen): „Wir wollten ins Finale kommen, aber in der Halle geht es immer eng zu. Da hat Gundelfingen im Halbfinale etwas mehr Glück gehabt. Insgesamt kann sich unsere Hallensaison sehen lassen, aber so ein Titel wäre cool gewesen.“

Christoph Nowak (Abteilungsleiter SSV Dillingen): „Wir haben unsere Pflicht erfüllt und das Halbfinale erreicht. Der Halbfinalgegner hat uns dann unsere Grenzen aufgezeigt. Natürlich wäre es schön gewesen, mal wieder ins Endspiel zu kommen. Bei der Roten Karte hat der Schiedsrichter meiner Ansicht nach jegliches Fingerspitzengefühl vermissen lassen.“

Peter Stegner (Spieler FC Lauingen): „Auch wenn es im Finale nicht gereicht hat, wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und ein spannendes Endspiel geboten. Glückwunsch an den FCG und danke an unsere zahlreichen Fans.“

Bernd Scheu (Spieler des Tages, FC Gundelfingen II): „Wir hatten vielleicht die nominell etwas einfachere Gruppe, haben uns aber wie auch im Halbfinale souverän durchgesetzt. Im Endspiel hat uns der Fehler von Lauingen in die Karten gespielt. Meine Auszeichnungen freuen mich sehr, ich hätte nicht gedacht, dass fünf Treffer zur Torjägerkanone reichen.“ (phwi)

2. Hauptrunde 30. Raiba-Cup Hallenkreismeisterschaft FC Lauingen und SSV Höchstädt fahren zur Endrunde

Foto: Karl Aumiller, Donau-Zeitung

Hallenfußball

Die üblichen Verdächtigen

 

Der FCL, Höchstädt, Wertingen und Unterthürheim stellen die erste Hälfte des Endrundenfeldes bei der Kreismeisterschaft um den Raiffeisencup 2012

 

Zumindest drei der vier Vereine, die sich bei den ersten beiden Hauptrunden für das Finalturnier der Hallenfußball-Kreismeisterschaft 2012 qualifiziert haben, zählten zum Favoritenkreis: Der FC Lauingen und TSV Wertingen erreichten zum 17. Mal in den drei Jahrzehnten seit Bestehen des Raiffeisencups die Endrunde, die SSV Höchstädt – 1983 der erste Kreismeister – zum 16. Mal. Nur für den TSV Unterthürheim ist der Auftritt am 22. Januar in Wertingen erst die zweite Endrunden-Teilnahme.

 

Im Derby geht der Knoten beim FCL auf

 

Bei der Hauptrunde in der Lauinger Stadthalle kam der heimische FCL nur langsam in Schwung. Dem mühsamen 1:0 gegen den SV Roggden folgte ein 2:2-Remis gegen den späteren Gruppensieger Höchstädt, ehe vor 400 Zuschauern im Stadtduell gegen Türk Gücü Lauingen der Knoten aufging: Hakan Polat, mit insgesamt sieben Toren erfolgreichster Schütze der Veranstaltung, traf dreimal zum 3:0-Erfolg. Seine weiteren vier Treffer gelangen Polat beim 5:2 im Tagesendspiel gegen den SV Holzheim. Die Aschbergler durften sich damit trösten, dass ihr Keeper Florian Hofmeister zum „besten Torhüter“ des Turniers gewählt wurde.

In Gruppe B dominierten Holzheim und der SSV Steinheim die Kontrahenten aus Binswangen und Osterbuch. Wie der SVH konnte sich aber auch Steinheim im Tagesendspiel nicht behaupten: Nachbar SSV Höchstädt, dessen Florian Baselt zum „besten Spieler“ gekürt wurde, setzte sich knapp mit 2:1 durch und darf zum Finalturnier

nach Wertingen.

 

Zwei verdiente Sieger in Buttenwiesen

 

Zum Stelldichein mehrerer Vereine der Kreisklasse Nord II war es bereits am Freitagabend bei der ersten Hauptrunde in Buttenwiesen gekommen. Kreisligist SC Untere Zusam und B-Klassist SC Unterliezheim komplettierten das Starterfeld in der Riedblickhalle. 400 Zuschauer sorgten dort für ein volles Haus und sahen mit Ausrichter TSV Unterthürheim und dem TSV Wertingen zwei insgesamt verdiente Tagessieger.

Verdient vor allem, weil die beiden Teams in ihren Tagesendspielen klar die Oberhand behielten. Unterthürheim machte den Einzug dorthin jedoch erst im dritten Gruppenspiel gegen den SV Wortelstetten fix. Deutlicher ging es im Tagesendspiel gegen den SC Untere Zusam zu. Nach 2:0-Führung hatten die Unterthürheimer die Partie im Griff, bevor sie den SCUZ wieder ins Spiel kommen ließen. Der Kreisligist ging jedoch zu fahrlässig mit seinen Chancen um und Johannes Putz brachte mit seinem zweiten Tor der Begegnung die Entscheidung zum 3:0-Endstand.

Freuen konnten sich die Thürheimer auch mit einem ihrer ehemaligen Spieler: Daniel Gumpp sicherte sich mit sechs Treffern die Torjägerkanone und war maßgeblich am Erfolg des TSV Wertingen beteiligt. Mit nur zwei Gegentoren im Turnierverlauf ging die Auszeichnung des „besten Keepers“ an Fabian Knötzinger (ebenfalls TSV Wertingen). Die meisten Tore geschossen, die wenigsten bekommen – die mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft angereisten Zusamstädter dominierten das Geschehen und stellten dies beim 5:0-Sieg im Halbfinale gegen Unterglauheim noch einmal unter Beweis. Beim unterlegenen BSCU gefiel Daniel Reiser, der zum „besten Spieler“ gewählt wurde.

 

Siebenmeterschießen bis zum 17:16

 

Vor den Tagesendspielen war aber noch eine Entscheidung fällig: Weil Unterglauheim und der SC Untere Zusam die gleichen Statistiken aufwiesen, musste der Erste der Gruppe B im Siebenmeterschießen ermittelt werden. Beim Stande von 17:16 parierte SCUZ-Torwart Benedikt Winkler zum Gruppensieg. In dieser Gruppe war Pfaffenhofen Dritter vor dem punktlosen SC Unterliezheim geworden. Die Unterliezheimer waren sich ihrer Rolle als Außenseiter bewusst, sorgten aber mit Publikumsliebling Christoph Schweyer für Laune. In Gruppe A strichen Wortelstetten als Dritter und Schlusslicht SC Tapfheim vorzeitig die Segel. (gül/phwi)

 

Berichterstattung: Donau Zeitung

 

 

FCL erreicht Halbfinale bei Vorrunde zur 33. Schwäbischen Hallenmeisterschaft in Günzburg

Foto: Donau Zeitung | Augsburger Allgemeine Zeitung

Als beste Fans wurden die Anhänger des im Halbfinale ausgeschiedenen FC Lauingen ausgezeichnet. Sie erhielten 33 Freikarten von Intersport Seeßle für die Endrunde der Schwäb. Hallenmeisterschaft. Foto: Walter Brugger

Günzburger Vorrunde zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft

Souveräne Gundelfinger

Von Walter Brugger:

Auch wenn sich die Außenseiter SV Mindelzell und FC Lauingen bei der Günzburger Vorrunde zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft 2012 mehr als achtbar schlugen und dabei immer wieder lautstark von ihren Fans unterstützt wurden, am Ende setzte sich doch der Favorit durch. Vor 650 Zuschauern löste der Landesligist FC Gundelfingen das Ticket für die Endrunde am 14. Januar an gleicher Stelle.

"Unser Auftritt war über weite Strecken sehr souverän", freute sich FCG-Trainer Armin Resselberger einerseits, anderseits erkannte er durchaus noch Steigerungspotenzial: "Gegen den SC Bubesheim hätten wir den Sack frühzeitig zumachen müssen, stattdessen haben wir noch einen 3:0-Vorsprung hergegeben. Aber die Jungs sollen den Erfolg heute trotzdem erst einmal genießen. Über die Fehler können wir später reden."

Dass das Auftaktspiel später auch das Endspiel sein würde, damit hatte wohl kaum jemand in der Rebayhalle gerechnet. Denn die Gundelfinger kanzelten den Kreisligisten SV Mindelzell nahezu mühelos mit 8:3 ab, doch die Mindelzeller zogen daraus ihre Lehren und erarbeiteten sich so den Respekt der Konkurrenz. Selbst Rafael Kiebler, Gundelfinger Schlussmann und später als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet, meinte nach dem 4:1-Endspielsieg gegen den gleichen Gegner: "Ich bin heute ein Mindelzeller Fan geworden. Alle Achtung, wie aufopferungsvoll die hier gekämpft haben."

So schalteten die Mindelzeller, bei denen Neuzugang Christian Ligmann (vom Bezirksligisten TSV Krumbach) sein Debüt gab, erst den Hausherrn SC Bubesheim durch ein 7:4 im zweiten Gruppenspiel aus, dann musste Bezirksliga-Spitzenreiter SC Ichenhausen mit dem gleichen Ergebnis im Halbfinale die Segel streichen. Nur die Gundelfinger waren eine Nummer zu groß, im Finale behielten die Grün-Weißen mit 4:1 erneut die Oberhand. Arg grämen brauchten sich die Mindelzeller nicht, zumal sie mit Ahmet Çam den besten Turnierspieler stellten. Çam wurde dank sechs Treffern auch noch als Torschützenkönig ausgezeichnet, musste sich diesen Titel allerdings mit Gundelfingens René Schröder teilen.

Der Papierform nach wurde die TSG Thannhausen, vierfacher schwäbischer Meister und Abonnementssieger der Günzburger Vorrunde, im Vorfeld hoch gehandelt, doch der Landesligist musste nach dem 3:3 im Auftaktspiel gegen den Kreisligisten FC Lauingen und dem 2:5 gegen den Lokalrivalen SC Ichenhausen schon nach den Gruppenspielen die Segel streichen. "Was keine große Überraschung war", wie TSG-Coach Jochen Frankl gestand, "denn bis auf Torhüter Thomas Böld hatten wir ein Team auf dem Feld, das so vor zwei Jahren noch bei der Jugend-Kreismeisterschaft hätte antreten können."

So stand mit den Lauingern ein zweiter Kreisligist im Halbfinale, doch die Mohrenstädter waren gegen den Lokalrivalen FC Gundelfingen hier ohne echte Chance. Ihren Fans war die 1:3-Niederlage egal, sie feierten die Schwarz-Gelben trotzdem und durften sich über 33 von Intersport Seeßle gestiftete Eintrittskarten für das Endturnier freuen. Auf dass die Lauinger auch dann für Stimmung in der Halle sorgen. (wab)

Vorrunde in Günzburg

Gruppe I

TSG Thannhausen – FC Lauingen 3:3 (2:1)Tore: 1:0 Schwegle (2.), 2:0 Grötzinger (6.), 2:1 Oberfrank (8.), 2:2 D. Müller (12.), 3:2 Sandner (14.), 3:3 Polat (16.)

SC Ichenhausen – TSG Thannhausen 5:2 (2:1)
Tore:
0:1 Kräutter (4.), 0:2 Schiller (5.), 1:2 Geldhauser (6.), 2:2 Grötzinger (11.), 3:2 Kayahan (14.), 4:2 Cetinkaya (15.), 5:2 Yalap (20.)

FC Lauingen – SC Ichenhausen 1:1 (0:1)
Tore:
0:1 Kayahan (5.), 1:1 Polat (17.) – Bes. Vorkommnis: Weber (FCL) verschießt Foulsiebenmeter (4.)

Tabelle
1. SC Ichenhausen 8:5 4
2. FC Lauingen 4:4 2
3. TSG Thannhausen 5:8 1

Gruppe II

FC Gundelfingen – SV Mindelzell 8:3 (5:1)
Tore:
1:0 Winkler (3.), 2:0 Schröder (4.), 3:0 Wirth (5.), 3:1 Miller (6.), 4:1 Winkler (8.), 5:1 Schröder (9.), 6:1 Merkle (12.), 7:1 Schröder (12.), 8:1 Wirth (13.), 8:2 Çam (16.), 8:3 Çam (17.)

SC Bubesheim – FC Gundelfingen 3:3 (0:1)
Tore:
0:1 Winkler (10.), 0:2 Wirth (12.), 0:3 Schröder (13.), 1:3 Krez (15.), 2:3 Koc (17.), 3.3 Huber (20.)

SV Mindelzell – SC Bubesheim 7:4 (5:1)
Tore:
1:0 Çam (2.), 2:0 Çam (3.), 3:0 Ligmann (5.), 4:0 Çam (7.), 4:1 Koc (9.), 5:1 Powzyck (10.), 5:2 Wagner (11.), 6:2 Miller (12.), 6:3 Huber (14.), 6:4 Zajic (15.), 7:4 Zimmermann (18.)

Tabelle
1. FC Gundelfingen 11:6 4
2. SV Mindelzell 10:12 3
3. SC Bubesheim 7:10 1

Halbfinale

FC Gundelfingen – FC Lauingen 3:1 (2:0)
Tore:
1:0 Schnelle (6.), 2:0 Merkle (7.), 2:1 Arslan (11.), 3:1 Schröder (12.)

SC Ichenhausen – SV Mindelzell 4:7 (4:1)
Tore:
0:1 Öney (5.), 0:2 Baur (5.), 0:3 Çam (8.), 1:3 Schiller (8.), 1:4 Miller (10.), 2:4 Cetinkaya (12.), 2:5 Baur (13.), 3:5 Kayahan (14.), 3:6 Zimmermann (17.), 4:6 Kayahan (18.), 4:7 Baur (19.)

Finale

FC Gundelfingen – SV Mindelzell 4:1 (3:1)
Tore:
0:1 Zimmermann (1.), 1:1 Schröder (5.), 2:1 Winkler (5.), 3:1 Wirth (10.), 4:1 Wirth (20.) – Zeitstrafen: Winkler (13./Gundelfingen), Zimmermann (13./Mindelzell)

FC Lauingen wiederholt seinen Triumph: Kränzle-Cup

Foto: Karl Aumiller, Donau Zeitung

Telverteidiger glänzt erneut in eigener Halle

 

Von Peter Stegner

 

Zufrieden wirkte FCL-Vorstand Udo Dankesreiter, nachdem am Dienstag gut 450 Zuschauer den Weg in die Lauinger Stadthalle zum Kränzle Cup 2011 gefunden hatten.

Hinzu kam dass der FC Lauingen in einem spannenden Finale mit 2:1 gegen den FC Gundelfingen 2 seinen Erfolg vom Vorjahr wiederholen konnte.

In der Vorrundengruppe A konnten sich die Gartnerstädter dank der besseren Tordifferenz noch knapp den ersten Rang sichern (10 Punkte). Die Lauinger taten sich anfangs noch etwas schwer, konnten dann allerdings auch ungeschlagen das Ticket für das Halbfinale lösen (10). Auf den weiteren Plätzen folgten der SV Altenberg (4), Wittislingen (3) und Ziertheim-Dattenhausen (1).

An die Spitze der Gruppe B setzte sich der FC Lauingen 2 (7 Punkte), dicht gefolgt vom FC Härtsfeld 03 (7). Die Mannen von der SSV Dillingen um Spielertrainer Thomas „Hugo“ Mödinger zogen hierbei knapp den Kürzeren und mussten sich ungeschlagen mit dem dritten Platz begnügen (6) vor der SSV Steinheim (4) und dem TSV Pfaffenhofen (3).

So kam es im ersten Halbfinale zum stadtinternen Duell zwischen dem FCL 1 und dem FCL 2 um den Einzug ins Endspiel. FCL 1 – Trainer Klaus Datismann vor dem Spiel: „ In so einer Partie kann man eigentlich nur verlieren“.

Der FCL 2 um Routinier Christian Schuster machte seine Sache gut und sorgte dafür, dass in diesem spannenden Spiel die Verlängerung herhalten musste. Hakan Polat erzielte hierbei den entscheidenden 2:1-Siegtreffer kurz vor Schluss.

Nicht minder interessant war das zweite Halbfinale zwischen dem FC Gundelfingen 2 und dem FC Härtsfeld 03. Der junge Truppe des FCG agierte stark und zeigte technisch ansehnlichen Fußball. Nach Chancen von Marcus Mattick und Roman Kadutschenko hätten die Gundelfinger früh in Führung gehen können. Jedoch dauerte es bis zur letzten Spielminute bis das erlösende 1:0 fiel, welches zum Einzug ins Endspiel reichen sollte.

Und so kam es im Finale zum erneuten Derby zwischen Lauingen und Gundelfingen.

Hakan Polats Führung konnte Stephan Zeller egalisieren. Kurz vor Schluss war es dann Lauingens Youngster Robin Strak vorbehalten, mit einer sehenswerten linken Direktabnahme die Entscheidung zu erzielen.

Die von „Intersport Seeßle“ gesponserten Sachpreise erhielten Hakan Polat (FCL) als „bester Spieler“ und erfolgreichster Torjäger (7 Treffer). „Bester Torhüter“ wurde Tobias Fuchsluger (FCL). Ein Dank gilt den Schiedsrichtern Luigi Foti, Albert Huber und Robert Goldau für die Leitung der Spiele.

 

Gruppe A:

FC Lauingen 1              -           TSV Wittislingen                        2:1

SV Altenberg                -           FC Gundelfingen 2                    0:4

FC Lauingen 1               -           SV Ziertheim-Datt.                    2:1      

TSV Wittislingen            -           SV Altenberg                            2:5

SV Ziertheim-Datt.         -           FC Gundelfingen 2                    0:2

FC Lauingen 1                -           SV Altenberg                           4:1

FC Gundelfingen 2         -           TSV Wittislingen                       3:0

SV Ziertheim-Datt.         -           SV Altenberg                            1:1

FC Gundelfingen 2         -           FC Lauingen 1                          1:1

TSV Wittislingen             -           SV Ziertheim-Datt.                    4:1

 

Tabelle:

1. FC Gundelfingen 2 10:1 Tore/10 Punkte 2. FC Lauingen 1 9:4/10 3. SV Altenberg 7:11/4

4. TSV Wittislingen 7:11/3 5. SV Ziertheim-Datt. 3:9/1

 

Gruppe B:

FC Lauingen 2               -           FC Härtsfeld 03                         2:0

SSV Dillingen                -           TSV Pfaffenhofen                     2:0

FC Lauingen 2               -           SSV Steinheim                          2:1

FC Härtsfeld 03             -           SSV Dillingen                             3:3

SSV Steinheim              -           TSV Pfaffenhofen                     4:1

FC Lauingen 2               -           SSV Dillingen                             2:2

TSV Pfaffenhofen         -           FC Härtsfeld 03                         1:3

SSV Steinheim               -           SSV Dillingen                             1:1

TSV Pfaffenhofen         -           FC Lauingen 2                            1:0

FC Härtsfeld 03             -           SSV Steinheim                            4:1

 

Tabelle:

1. FC Lauingen 2 6:4 Tore/7 Punkte 2. FC Härtsfeld 03 10:7/7 3. SSV Dillingen 8:6/6

4. SSV Steinheim 7:8/4 5. TSV Pfaffenhofen 3:9/3

 

Halbfinale:

FC Lauingen 2               -           FC Lauingen 1                1:2 n.V.

FC Gundelfingen 2         -           FC Härtsfeld 03             1:0

 

Spiel um Platz 9:

SV Ziertheim-Datt.         -           TSV Pfaffenhofen        10:11 n.S.

 

Spiel um Platz 7:

TSV Wittislingen           -           SSV Steinheim                 1:2

 

Spiel um Platz 5:

SV Altenberg                -           SSV Dillingen                    4:1

 

Spiel um Platz 3:

FC Härtsfeld 03             -           FC Lauingen 2                  1:4

 

Finale:

FC Gundelfingen 2         -           FC Lauingen 1                  1:2 

Grund zum Jubeln hatte wieder der FC Lauingen (Bild) beim diesjährigen Kränzle Cup in der Lauinger Stadthalle. Die Mannschaft von Trainer Klaus Datismann sicherte sich den Sieg im Endspiel gegen den FC Gundelfingen 2 (2:1). Foto: privat

Pressebericht zum Kränzle-Cup
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FC Gundelfingen bezwingt starken FCL bei Reichhardt-Masters: Favoritensieg nach packendem Finale

Foto: Walter Brugger, Donau Zeitung

Auch bei der 17. Auflage hat das Reichhardt-Masters der SSV Höchstädt nichts an Anziehungskraft eingebüßt. 500 Zuschauer kamen zum Hallenfußballturnier in die Nordschwabenhalle und erlebten einen Favoritensieg des Landesligisten FC Gundelfingen. Zum achten Mal trugen sich die Grün-Weißen in die Siegerliste ein, nachdem sie in einem packenden Finale den Kreisligisten FC Lauingen mit 6:5 nach Verlängerung bezwungen hatten.

Was ein Torjäger wert ist, zeigten Lauingens obendrein zum besten Turnierspieler gekürte Hakan Polat und der Dillinger Alexander Kinder. Beide kamen auf jeweils elf Tore und trafen dabei schon in den Gruppenspielen nahezu nach Belieben, Außerdem schossen sie ihre Teams jeweils mit makelloser Bilanz ins Halbfinale. Wobei die Dillinger schon vor dem abschließenden 4:0 gegen den TSV Offingen als Erster feststanden, während sich der FCL in einem phasenweise hektischen Derby gegen den FC Gundelfingen durch einen 2:1-Erfolg die beste Ausgangsposition sicherte. Bei dieser Partie zog Referee Albert Huber vom SV Ziertheim gegen FCG-Coach Armin Resselberger die rote Karte und schickte den Coach damit für den Rest des Turnieres aus der Halle.

Im Halbfinale standen die Grün-Weißen aber ebenso wie die SSV Glött, die das vorzeitige Aus gerade noch abwenden konnte. 1:2 lagen die Lilien, bei denen Rückkehrer Christian Schneider vom FC Gundelfingen wegen noch nicht eingetroffener Spielberechtigung fehlte, bis 80 Sekunden vor Schluss zurück, um dann noch mit 3:2 zu gewinnen. Und im Halbfinale gegen Lauingen hatten die Glötter ebenfalls einen Sieg vor Augen, mussten dann jedoch in der vorletzten Minute den 1:1-Ausgleich hinnehmen – und scheiterten anschließend an den Nerven. Oder vielmehr an Lauingens Keeper Tobias Fuchsluger, der gleich drei Siebenmeter abwehren konnte. Was maßgeblich dazu beitrug, dass der FCL-Schlussmann zum besten Keeper gewählt wurde.

Dem FC Gundelfingen ging ein Knipser à la Polat oder Kinder ab. Zuviele Chancen ließ der favorisierte Landesligist aus und tat sich deshalb lange Zeit richtig schwer. Schon in den Gruppenspielen war der Ball mehrmals am Pfosten oder der Bande gelandet, auch in der Vorschlussrunde gegen die SSV Dillingen taten sich die Grün-Weißen angesichts eines schnellen 0:2-Rückstands schwer. Doch 14 Sekunden vor dem Ende machte Tiemo Reutter den 3:2-Sieg und damit den FCG-Finaleinzug perfekt. „Schon im Halbfinale ging es aufwärts, im Endspiel war die Leistung dann in Ordnung“, meinte Resselberger später. Und auch Lauingens Coach Klaus Datismann zog ein durchaus positives Fazit: „Wir wollten den Turniersieg von Gundelfingen bestätigen, das ist uns heute gelungen. Der FCG war am Ende schlichtweg den einen Tick besser.“

Allerdings benötigten die Gundelfinger für den 6:5-Sieg die Verlängerung, um die starken Lauinger in die Knie zu zwingen. Als René Schröder 70 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den FCG zum fünften Mal in Führung gebracht hatte, war das Turnier entschieden. Dritter wurden die überzeugenden Dillinger durch das abschließende 5:2 gegen die SSV Glött, während Gastgeber SSV Höchstädt dem bis dato sieglosen Vorjahressieger SSV Steinheim im Spiel um den fünften Platz mit 4:5 unterlag. Siebter wurde Kreisklassist TSV Offingen durch ein abschließendes 2:1 gegen den Bezirksliga-Absteiger VfB Oberndorf.

Bei der abschließenden Siegerehrung galt der Höchstädter Dank insbesondere den Sponsoren Alfred und Marcus Reichhardt, aber auch Christian Konle, der die Ehrenpreise gestiftet hatte. (wab)

Das Reichhardt-Masters im Stenogramm

Gruppe A

SSV Steinheim – FC Gundelfingen 1:2
Tore:
1:0 Naß (4.), 1:1 Wirth (10.), 1:2 Schröder (12.)

FC Lauingen – VfB Oberndorf 7:1
Tore:
1:0 D. Müller (2.), 2:0 Polat (4.), 3:0 Polat (5.), 3:1 Jung (8.), 4:1 Weber (9.), 5:1 D. Müller (9.), 6:1 Marek (11.), 7:1 Polat (12.)

SSV Steinheim – FC Lauingen 1:4
Tore:
0:1 P. Stegner (5.), 0:2 Polat (9.), 0:3 Polat (10.), 0:4 Polat (11.), 1:4 Kommer (12.)

FC Gundelfingen – VfB Oberndorf 2:0
Tore:
1:0 Schnelle (10.), 2:0 Wirth (13.)

VfB Oberndorf – SSV Steinheim 2:2
Tore:
0:1 Matkey (5.), 1:1 Grenzebach (12.), 2:1 Jung (13.), 2:2 Morjakow (14.)

FC Gundelfingen – FC Lauingen 1:2
Tore:
0:1 Polat (5.), 0:2 Polat (9.),1:2 Bihler (11.) – Zeitstrafe: Wild (10./Gundelfingen) – Rote Karte: Trainer Resselberger (10./Gundelfingen)

Tabelle
1. FC Lauingen                             13:3                9
2. FC Gundelfingen                         5:3                6
3. SSV Steinheim                            4:8                1
4. VfB Oberndorf                            3:11              1

Gruppe B

SSV Glött – TSV Offingen 4:1
Tore:
0:1 Jedelhauser (4.), 1:1 Schuhmair (5.), 2:1 Bronnhuber (12.), 3:1 Stredak (13.), 4:1 A. Kuchenbaur (14.)

SSV Dillingen – SSV Höchstädt 4:1
Tore:
1:0 Kinder (2.), 2:0 Imgrunt (3.), 3:0 Kinder (5.), 3:1 Th. Kehrle (13.), 4:1 Kinder (14.)

SSV Glött – SSV Dillingen 1:2
Tore:
0:1 Kinder (2.), 1:1 Bronnhuber (7.), 1:2 Kinder (9.)

TSV Offingen – SSV Höchstädt 3:3
Tore:
0:1 Wanek (3.), 1:1 Kempter (5.), 1:2 G. Nuraj (8.), 2:2 Eberle (8.), 2:3 Wanek (9.) , 3:3 Kempter (12.) – Zeitstrafe: Eberle (7./Offingen)

SSV Höchstädt – SSV Glött 2:3
Tore:
0:1 Schuhmair (3.), 1:1 Maczurek (10.), 2:1 Le Long (12./Eigentor), 2:2 Tausend (13.), 3:2 Bronnhuber (14.)  – Zeitstrafe: I. Nuraj (13.), Angerer (14./beide Höchstädt)

TSV Offingen – SSV Dillingen 0:4
Tore:
0:1 Basner (1.), 0:2 Kinder (2.), 0:3 Basner (7.), 0:4 Kinder (14.)

Tabelle
1. SSV Dillingen                              10:2             9
2. SSV Glött                                     8:6             6
3. SSV Höchstädt                            6:10           1
4. TSV Offingen                               4:11           1

Halbfinale

FC Lauingen – SSV Glött 4:2 n. S. (1:1)
Tore:
0:1 Le Long (8.), 1:1 Polat (13.) – Siebenmeterschießen: 2:1 Weber, 2:2 Espig, 3:2 A. Stegner, TW Fuchsluger hält gegen Stredak, TW Grüner hält gegen D. Müller, TW Fuchsluger hält gegen Bronnhuber, 4:2 Arslan, TW Fuchsluger hält gegen A. Kuchenbaur

SSV Dillingen – FC Gundelfingen 2:3
Tore:
1:0 Hermann (1.), 2:0 Krauter (4.), 2:1 Bihler (4.), 2:2 Schröder (8.), 2:3 Reutter (14.)

Spiel um Platz 7

VfB Oberndorf – TSV Offingen 1:2
Tore:
1:0 Rettinger (7./Foulsiebenmeter), 1:1 Eberle (8.), 1:2 Megyes (11.)

Spiel um Platz 5

SSV Steinheim – SSV Höchstädt 5:4
Tore:
1:0 Kommer (2.), 1:1 Baselt (3.), 2:1 Veh (4.), 3:1 Aust (7.), 3:2 Baselt (8.), 3:3 G. Nuraj (13.), 3:4 I. Nuraj (14.), 4:4 Naß (14.), 5:4 Matkey (14.) – Zeitstrafe: Aust (12./Steinheim)

Spiel um Platz 3

SSV Glött – SSV Dillingen 2:5
Tore:
0:1 R. Hatzenbühler (1.), 0:2 Kinder (2.), 0:3 Kinder (3.), 1:3 Stredak (6.), 1:4 Kinder (10.), 2:4 Tausend (10.), 2:5 Kinder (12.)

Finale

FC Lauingen – FC Gundelfingen 5:6 n. V.
Tore:
1:0 Marek (2,); 1:1 Scheu (3.), 1:2 Kerle (3.), 2:2 Arslan (5.), 2:3 Kerle (5.), 3:3 Polat (7.), 3:4 Wirth (8.), 4:4 D. Müller (12.), 4:5 Kerle (15.), 5:5 Polat (16.), 5:6 Schröder (17.)

Sensation beim Seeßle-Cup: FC Lauingen Turniersieger vor höherklassiger Konkurrenz

Foto: Walter Brugger, Donau Zeitung

Der Kreisligist FC Lauingen (gelbe Trikots) überraschte die höherklassige Konkur-renz beim Intersport-Seeßle-Cup in Gundelfingen. Selbst Bayernligist TSV Aindling (braune Trikots) musste sich dem Außenseiter zweimal geschlagen geben. Foto: Walter Brugger

 

Von Walter Brugger

Dass der TSV Aindling das Endspiel um den Intersport-Seeßle-Cup in der Gundelfinger Kreissporthalle erreichen würde, war angesichts der Personalprobleme des Bayernligisten schon eine Überraschung. Eine Sensation war jedoch, dass am Ende der Kreisliga-Zweite FC Lauingen Turniersieger wurde. Im Finale gewannen die Lauinger mit 5:4 und düpierten damit die gesamte höherklassige Konkurrenz.

"Es war das beste Turnier, das ich in den letzten Jahren mitgemacht habe", war Lauingens Trainer Klaus Datismann hinterher die Freude anzumerken, "denn unser eigentliches Ziel war, dass wir uns hier gut verkaufen und Selbstvertrauen für die schwäbische Hallenmeisterschaft tanken." Das gelang den Schwarz-Gelben nahezu in Perfektion. Zumal die Lauinger schon im Auftaktspiel mit 1:0 gegen Aindling gewonnen hatten. "Das war gleich eine Bestätigung für meine Mannschaft, die sich in dem Feld mit hervorragenden Fußballern als Team super verkauft hat", wie Datismann ergänzte.

Lediglich der Zuschauerzuspruch von knapp 200 Besuchern ließ arg zu wünschen übrig. "Da hat uns nicht nur der Orkan Joachim einen Streich gespielt", so Gundelfingens Abteilungsleiter Markus Riesenegger, "auch viele Weihnachtsfeiern in der Region haben uns Fans gekostet. Schade, denn das Teilnehmerfeld bei der fünften Auflage war so gut wie noch nie. Aber wir lernen daraus und werden nächstes Jahr den Termin etwas anders legen."

Seine Mannschaft, der Gastgeber FC Gundelfingen, musste nach den Gruppenspielen die Segel streichen, obwohl der Landesligist ungeschlagen geblieben war. Doch drei Remis, darunter das ab-schließende 3:3 nach 3:0-Führung gegen den TSV Aindling, sollten nicht fürs Weiterkommen reichen.

Zufrieden war derweil Aindlings Coach Stefan Anderl. Trotz der Finalniederlage. Denn die Lechrainer waren mit einem Miniaufgebot angetreten, die beiden Bayernliga-Kicker Thomas Geisler und Marcel Ebeling erhielten lediglich durch A-Junioren Unterstützung. "Was die Jungs aber gezeigt haben, da kann ich nur sagen: dabei geht mir das Herz auf", so Anderl, doch am Ende machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Konnten die Aindlinger im Halbfinale noch den Bayernliga-Rivalen und späteren Turnierdritten TSV Rain/ Lech mit 4:2 nach Verlängerung in die Knie zwingen, waren sie im Finale schlichtweg platt. "Das sieht man dann an Kleinigkeiten wie bei Standardsituationen, wo wir nicht mehr eng genug am Mann waren", hatte der Coach das vorentscheidende 4:3 durch Lauingens Christoph Marek im Kopf.

Trotzdem sahnten die Aindlinger bei den Ehrenpreisen ab. Thomas Geisler wurde als bester Keeper, Marcel Ebeling als bester Spieler ausgezeichnet - und für den sechsmal erfolgreichen Torschützen Daniel Deppner gab es ebenfalls einen Preis. Er musste sich die Torjägerkanone allerdings mit Lauingens Hakan Polat teilen.

 

 

Der Intersport-Seeßle-Cup im Stenogramm

 

  Gruppe A

TSV Aindling – FC Lauingen 0:1
Tor: 0:1 Weber (10.)

TSV Wertingen – FC Gundelfingen 2:2
Tore 1:0 U. Bunk (6.), 1:1 Prießnitz (7.), 2:1 Gumpp (8.), 2:2 Wirth (10.)

TSV Aindling – TSV Wertingen 4:1
Tore: 1:0 Bergmair (3.), 2:0 Wenger (4.), 3:0 Ebeling (9.), 3:1 Gebele (9.), 4:1 Wenger (12.)

FC Gundelfingen – FC Lauingen 1:1
Tore: 1:0 Wirth (11.), 1:1 Polat (12.)

FC Gundelfingen – TSV Aindling 3:3
Tore: 1:0 Scheu (3.), 2:0 Kerle (5.), 3:0 Wirth (6.), 3:1 Deppner (9.), 3:2 Ebeling (11./Handsiebenmeter), 3:3 Wenger (12.)

FC Lauingen – TSV Wertingen 2:1
Tore: 0:1 U. Bunk (2.), 1:1 Polat (8.), 2:1 Arslan (11.)

Tabelle
1. FC Lauingen 4:2 7
2. TSV Aindling 7:5 4
3. FC Gundelfingen 6:6 3
4. TSV Wertingen 4:8 1

Gruppe B

TSV Rain/Lech – Türkspor Augsburg 0:1
Tor: 0:1 Saritekin (10.)

TSG Thannhausen – TSV Mindelheim 1:2
Tore: 0:1 Türkeli (4.), 1:1 Geldhauser (4.), 1:2 Schuster (10.)

TSV Rain/Lech – TSG Thannhausen 5:3
Tore: 1:0 D. Schneider (4.), 2:0 Müller (5.), 3:0 Müller (8.), 4:0 Englisch (10.), 4:1 Miroci (11.), 4:2 Sandner (12.), 4:3 Kararmaz (12.), 5:3 Lutz (12.)

TSV Mindelheim – Türkspor Augsburg 2:2
Tore: 0:1 Yilmaz (2.), 1:1 P. Eckers (2.), 1:2 Civek (8.), 2:2 Kobold (11.)

TSV Mindelheim – TSV Rain/Lech 1:2
Tore: 0:1 Lutz (6.), 0:2 Lutz (7.), 1:2 Kobold (9.)

Türkspor Augsburg – TSG Thannhausen 3:3
Tore: 1:0 Senyuva (7.), 2:0 Civek (8.), 2:1 Geldhauser (9.), 2:2 Kararmaz (10.), 3:2 O. Abazi (10.), 3:3 Grötzinger (11.)

Tabelle
1. TSV Rain/Lech 7:5 6
2. Türkspor Augsburg 6:5 5
3. TSV Mindelheim 5:5 4
4. TSG Thannhausen 7:10 1

Halbfinale

FC Lauingen – Türkspor Augsburg 2:1
Tore: 1:0 Polat (2.), 2:0 Oberfrank (3.), 2:1 Senyuva (5.)

TSV Rain/Lech – TSV Aindling 2:4 n. V.
Tore: 0:1 Bergmair (2.), 1:1 Müller (7.), 2:1 Müller (8.), 2:2 Ebeling (12.), 2:3 Deppner (15.), 2:4 Deppner (16.)

Spiel um Platz 3:

Türkspor Augsburg – TSV Rain/Lech 4:5
Tore: 0:1 Müller (3.), 1:1 Senyuva (3.), 2:1 Senyuva (3.), 2:2 Ibraimovic (4.), 3:2 Civek (7.), 3:3 Lutz (9.), 3:4 Ibraimovic (9.), 3:5 Ibraimovic (11.), 4:5 Britsch (11.)

Finale:

FC Lauingen – TSV Aindling 5:4
Tore: 1:0 Oberfrank (4.), 1:1 Ebeling (5.), 1:2 Deppner (7.), 2:2 Polat (7.), 2:3 Deppner (10.), Polat (10.), 4:3 Marek (13.), 5:3 Polat (18.), 5:4 Deppner (20.)

Pressebericht zum Seeßle-Cup
Seeßle Cup 16.12.2011.pdf
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