Leitgedanke zur Kooperation mit dem FC Augsburg e.V.

Unser Kooperationsbeauftragter zum FC Augsburg

Foto: Privat

Siegbert Kreuzer

Kooperationsbeauftragter FC Augsburg

Email: kooperationsbeauftragter-fca@fclauingen.de

Das ist der FC Augsburg:

Aktueller Steckbrief des FC Augsburg
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Wichtiges in Kürze über den FC Augsburg:

Gründung: 08.08.1907
Größte Vereinserfolge Aufstieg in die 1. Bundesliga 2010/2011, DFB-Pokal Halbfinale 2009/2010
Oberliga-Teilnahme (1. Liga) 1945-1947, 1949-1951, 1953-1959, 1961-1963
Meister 2. Liga Süd 1961
Süddeutscher Meister (2. Liga) 1974
Meister Bayernliga 1948, 1966, 1973, 1980, 1982, 1994, 2002
Schwäbischer Pokalsieger 1965, 1969, 1970, 1971, 1972, 1977, 1980, 1986, 1988, 1993, 1996, 1999, 2002
Deutscher Meister der A-Jugend 1993
Deutscher Pokalsieger A-Jugend 1991, 1992, 1994, 1995
Bayerischer Pokalsieger A-Jugend 2002
Vereinsfarben: Rot-Grün-Weiß
Mitglieder: 9.500 (Stand: 09/2011)
Sportarten: Fußball, Ski- und Wanderfreunde
Trainingsgelände: Paul-Renz-Sportanlage, Donauwörther Str. 170, 86154 Augsburg

Die SGL-Arena des FC Augsburg:

Foto: Wagner, Donau Zeitung / Augsburger Allgemeine, 10.02.2012

Die Arena

Der FC Augsburg hat im Jahr 2006 nach 23 Jahren den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga geschafft.
Das existierende Rosenaustadion als bisherige Spielstätte, Baujahr 1950-51, entspricht mit Leichtathletiklaufbahn und seinen baulichen Defiziten nicht mehr den aktuellen Anforderungen im Profi-Fußball. Der Verein hat deshalb einen beschränkten Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt, an dem Architekturbüros und Baukonzerne als Arge zusammen teilnahmen.

Die Architekten Bernhard&Kögl konnten sich mit der HBM Stadien- und Sportstätten GmbH als Partner gegen v.Gerkan Marg & Partner in Hamburg (gmp Architekten) in Arge mit der Max Bögl Bauunternehmung GmbH und gegen JSK Architekten in Frankfurt mit der Züblin AG durchsetzen.

Die neue Arena erfüllt als reines Fußballstadion die Richtlinien des DFB und der Uefa. Das Stadion wird zunächst in einer ersten Baustufe komplett errichtet. Es ist von der Konzeption und Statik so ausgelegt, dass eine Erweiterung mittels einer zweiten Ausbaustufe möglich wäre.

Die Adresse der SGL arena:

Bgm.-Ulrich-Straße 90

86199 Augsburg

Bauherr:
Fußballclub Augsburg e.V.

Projektmanagement (Projektleitung / Projektsteuerung):
Ingenieurbüro Reisch, Augsburg

Generalübernehmer Stadion:
HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH, Düsseldorf

Architekten:
Bernhard & Kögl Architekten, Augsburg im Auftrag der HBM

Generalunternehmer Außenanlagen:
Firma Richard Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG, Neuburg / Don.

Planung Außenanlagen:
Bernhard & Kögl Architekten, Augsburg im Auftrag der Firma Richard Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG

 

 

 

Bauweise:
  • Dachtragwerk als Stahlbau
  • Ein Hauptgebäude, Rest reine Tribünen
  • Tribünenkonstruktion als Stahlbetonskelettbau in Fertigteilbauweise

Zuschauerzahl:

  • 30.660 Plätze im 1.Bauabschnitt gesamt (ca. 50.000 Plätze nach Errichtung des 2. BA)
  • davon 11.034 Stehplätze
  • davon 1.700 Business-Seats sowie 520 Logenplätze
  • 46 Plätze für Rollstuhlfahrer
  • 99 Presseplätze

Gastronomie:

Parkplätze:

  • ebenerdige Stellplätze direkt vor dem Stadion,
  • ca. 3000 Stpl. PKW + ca. 70 Busparkplätze

Hier geht es zur Stadionordnung der SGL arena

 

Das ist die SGL-Arena des FC Augsburg:

Die SGL-Arena ist die Heimspielstätte des FC Augsburg. Das Naturrasen-Stadion öffnete am 26. Juli 2009 seine Tore.

 

Das Eröffnungsspiel erfolgte gegen die Schwaben-Auswahl. Der Gastgeber siegte mit 2:0. Seit der FC Augsburg in der 1. Bundesliga spielt, wurden in der SGL-Arena schon einige große Spiele ausgetragen.

 

Bereits 2007 wurde mit dem Bau begonnen. Bis zur Spielsaison 2011/12 hieß das Stadion noch "Impuls-Arena". Mittlerweile ist aber die SGL Group Exklusivpartner des FC Augsburg und besitzt die Namensrechte für das Stadion.

 

Vor der Eröffnung der SGL-Arena spielte der FC Augsburg im Rosenaustadion, einem Mehrzweckstadion an der Wertach. Mit der SGL-Arena hat der FC Augsburg nun zum ersten Mal ein eigenes Stadion, das ausschließlich für den Fußball genutzt wird.

 

Das neue Stadion ist wegen seiner unmittelbaren Nähe zur B17 im Süden Augsburgs sehr gut zu erreichen und außerdem an das Straßenbahn-Netz angeschlossen. Das Grundstück wurde von der Stadt Augsburg zur Verfügung gestellt.

 

Die Baukosten wurden auf mehrere Schultern verteilt. Neben der Stadt Augsburg und dem Freistaat Bayern stemmte der FC Augsburg den Großteil der Kosten selber.

 

Ursprünglich sollte die Fassade mit einer Photovoltaik-Anlage versehen werden. Aus Kostengründen wurde letztendlich davon abgesehen. Trotzdem ist die SGL Arena international das erste klimaneutrale Stadion. Für das Ergebnis wurde dem FC Augsburg zusammen mit den Lechwerken und den Stadtwerken der 12. KUMAS Umweltpreis verliehen.

 

Die Standort-Initiative "Deutschland - Land der Ideen", die anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ins Leben gerufen wurde, soll das Image Deutschlands im Ausland verbessern. Die SGL-Arena wurde 2011 als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgewiesen.

 

Am 29. Oktober 2009 spielte die Frauen Nationalmannschaft in der SGL-Arena gegen das Team aus den USA. An diesem Tag war die SGL-Arena zum ersten Mal ausverkauft. Selten sind Frauenfußballspiele in Deutschland so gut besucht.

 

Sieben Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 wurden in der SGL-Arena ausgetragen. Während des Turniers hieß das Stadion "FIFA Frauen-WM-Stadion Augsburg".

 

Die Historie des FC Augsburg:

2006

Nach 4 Jahren Regionalliga erreicht der FC Augsburg sein Ziel und steigt in die 2. Bundesliga, auf und sichert sich die Meisterschaft der Regionalliga Süd. Nach dem vorzeitigen Aufstieg verkündet der FCA die Verpflichtung von Manager Andreas Rettig.
2005 Nach 20 Spielen ungeschlagen hat der FCA am letzten Spieltag den Aufstieg in der eigenen Hand. Von der 63. bis zur 86. Spielminute führt der FCA mit 1:0 gegen Jahn Regensburg (Trainer Mario Basler). Der Ausgleich vom Jahn in der 86. Minute zerstört binnen Sekunden den Traum 2. Bundesliga.
2003 Der FCA hat sein Saisonziel - einen einstelligen Tabellenplatz - erreicht. Als bester Aufsteiger landet der FCA nach 36 Spieltagen auf Platz 3.
2002 Es ist geschafft ! Mit 12 Punkten Vorsprung wird der FCA Meister der Bayernliga und kehrt in die Regionalliga Süd zurück. Die A-Jugend wird Bayerischer Pokalsieger.
2001 Licht am Horizont ! Sportlich hat der FCA den befürchteten freien Fall verhindert und mit einem 4. Platz eine letztlich erfreuliche Saison gespielt. Durch den Einstieg einer Investorengruppe ist der FCA zum einen schuldenfrei - zum anderen werden wieder höhere Ziele angestrebt.
2000 Der FCA qualifiziert sich sportlich für die neugegründete, zweigleisige Regionalliga, dann aber der Schock: Ein in Aussicht gestellter Investor-Vertrag kommt nicht zustande, daraufhin verweigert der DFB dem FCA die Lizenz. Der FCA muß in die Bayernliga absteigen. Zum ersten mal in der Vereinsgeschichte ist der Klub viertklassig
1999 Die A-Jugend dringt beim DFB-Jugend-Kicker-Pokal bis in das Viertelfinale vor, scheitert knapp am 1. FC Saarbrücken.
Die 1. Mannschaft wird schwäbischer Pokalsieger, verpaßt aber den Sprung in die Pokal-Hauptrunde durch eine Niederlage im entscheidenden Spiel beim TSV 1860 Rosenheim
1998 Die A-Jugend wird als Neuling in der Jugend-Regionalliga Süd auf Anhieb Meister vor Bayern München und VfB Stuttgart. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft scheidet das Team erst im Halbfinale aus.
1997 Die A-Jugend marschiert unangefochten durch die Bayernliga-Süd und setz sich auch gegen den Bayernliga-Nord Meister SpVgg Bayreuth durch. Somit steigt die A-Jugend mit einem Jahr Verspätung in die höchste Jugendliga, die Regionalliga-Süd, auf.
1996 Die A-Jugend hat einen schwächeren Jahrgang und kann sich nicht für die neu eingeführte Regionalliga Süd qualifizieren.
1995 Die A-Jungend holt ihren fünften Titel hintereinander und ist nun zum vierten Mal Deutscher Pokalsieger. Keine Mannschaft in Deutschland hat den Pokal öfter geholt.
1994 Die A-Jugend wird erneut Deutscher Pokalsieger. Die 1. Mannschaft wird Meister der Bayernliga. In der Aufstiegsrunde scheitert der FCA allerdings an Fortuna Düsseldorf. Das Spiel gegen die Rheinländer verliert der FCA zu Hause vor 18.000 Zuschauer mir 0:2. Im DFB-Pokal scheitert man nach Elfmeterschießen vor ebenfalls 18.000 Fans an Bundesligist Bayer Leverkusen.
1993 Die A-Jugend wird im Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einem 3:1 Sieg Deutscher Meister. Das Spiel sehen im Augsburger Rosenaustadion 12.000 Zuschauer. Jugendrekord !
1992 Die A-Jugend wird erneut Deutscher Pokalsieger. Beim Bayernliga-Spiel der 1. Mannschaft gegen den TSV 1860 München geht es um die Herbstmeisterschaft. Grund genug, daß 26.000 Zuschauer, davon rund 6.000 Löwen-Fans, kommen. Endstand: 2:2. Herbstmeister ist 60, am Ende auch Aufsteiger
1991 Der FCA A-Jugend wird Deutscher Pokalsieger
1990 A-Jugend wird Bayerischer Meister. Es beginnen sehr erfolgreiche Jahre für die Jugendabteilung
1986 Im DFB-Pokal gewinnt der FCA beim ewigen Erzrivalen TSV 1860 München mit 5:1. In der 2. Runde gegen den Hamburger SV unterliegt der FCA nach großem Kampf vor über 20.000 Zuschauer mit 1:2. HSV-Torwart Uli Stein fliegt mit Rot vom Platz. Sein Bild mit dem erhobenen Mittelfinger Richtung Zuschauer geht durch alle deutschen Zeitungen.
1983 Der FCA steigt wegen eines um drei Treffer schlechteren Torverhältnisses gegenüber Union Solingen wieder ab. Seither versucht der Verein vergeblich die Rückkehr in den Profibereich zu schaffen. Im DFB-Pokal sehen 30.000 Zuschauer ein 0:6 gegen den FC Bayern München
1982 Bayernligameister und Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga
1981 Wieder Abstieg aus der 2. Bundesliga
1980 Der FCA wird Bayernliga-Meister und kehrt somit in die 2. Bundesliga Süd zurück. Im Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft verliert der FCA beim VfB Stuttgart Am.
1979 Abstieg aus der 2. Bundesliga Süd. Die B-Jugend wird Deutscher Vize-Meister.
1978 A-Jugend wird Bayerischer Meister
1977 Die Amateure des FC Augsburg scheitern ganz knapp am Aufstieg in die Bayernliga. Das Spitzenspiel gegen den MTV Ingolstadt sehen 2.000 Zuschauer. Auch im DFB-Pokal sorgt die FCA-Reserve für Furore. In der 1. Hauptrunde gewinnt die "Zweite" beim Zweitligisten Arminia Hannover 1:0. Erst in der 3. Runde kommt das Aus. Gegen Bundesligist Hertha BSC Berlin verliert der FCA II 0:4 vor 4.000 Zuschauern im Rosenaustadion.
1974 Helmut Haller, inzwischen 33-facher Nationalspieler und Vize-Weltmeister 1966, kehrt aus Italien von Juventus Turin zum FCA zurück. Eine wahre Fußballeuphorie wird ausgelöst. Der FCA wird als Neuling Meister der Regionalliga Süd, verpaßt aber in der Aufstiegsrunde um einen Punkt hinter TeBe Berlin den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Im Schnitt verfolgen über 23.000 Zuschauer die FCA-Heimspiele.
1973 Endlich erfolgt die Rückkehr in die Zweitklassigkeit, der Regionalliga Süd. 15.000 Fans feiern die Meisterschaft
1969 Der Augsburger Fußball ist am Tiefpunkt, der Absturz in die vierte Liga droht. Es erfolgt am 15.07.69 eine Fusion mit dem anderen bedeutenden Augsburger Traditionsverein, dem TSV 1847 Schwaben Augsburg. Der BCA heißt nun FCA.
1967 Erneuter Abstieg
1966 Meister der Bayernliga und Rückkehr in die Regionalliga Süd
1964 Der FCA steigt ab und wird dadurch erstmals drittklassig.
1963 Die Oberliga Süd wird durch die 1. Bundesliga ersetzt. Dadurch startet der FCA nur noch zweitklassig in der Regionalliga Süd
1962 Helmut Haller, der bekannteste Augsburger Fußballer, wechselt als erster deutscher Fußballer nach Italien zu FC Bologna
1961 Es gelingt die Rückkehr in die Oberliga Süd
1959 Abstieg aus der Oberliga Süd in die 2. Liga Süd
1955 A-Jugend wird Bayerischer Meister
1951 Bayerischer Pokalsieger

Die Geschichte des BC Augsburg in Kurzform
Zusammenstellung durch den mittlerweile leider verstorbenen Werner Klinger (Archivar und Chronist)

1907 Gründung am 8. August dem Tag des Friedenfestes, als Name wurde FC Allemania gewählt. 30 Mitglieder wählten Fritz Käferlein als 1.Vorsitzenden.

1908 hagelte es gewaltige Schlappen. Zum Beispiel setzte es gegen den TV Augsburg eine 0:27-Niederlage und gegen den MTV Augsburg hieß es „nur" 0:18.

1909 Am 11. Mai schloss man sich als Spielabteilung dem TV 1871 an und man spielte am Bärenkeller. Am 12. Oktober 1909 Platzeinweihung und Umzug zur Gersthofer Straße. Der MTV Ingolstadt wurde 8:3 geschlagen.

1910 Neben den erstmaligen Punktspielen in der B-Klasse Donaugau wurde auch in der Stadtmeisterschaft mitgespielt.

1911 waren der Sportverein Augsburg , FCA, MTV Ingolstadt, FC Memmingen in acht Punktspielen in der B-Klasse die Gegner.

1912 Am 3. März erstmals Fahrt nach München, wo man bei Jahn München antrat und 1:2 verlor

1913 Am 21. Januar wurde die erste Meisterschaft im Donaugau errungen. In den Aufstiegsspielen scheiterte man an der TG München.

1914 Kurz vor Ausbruch des Krieges, genau am 28. Juli 1914 trat die Spielabteilung dem Verband bei.

1915 Trotz des weiter ausufernden Krieges hatten wir zwei Mannschaften zur Verfügung, aber keine Gegner.

1916 Waren wir die stärkte Mannschaft in Augsburg es wurden auch Spiele gegen die Münchner Konkurrenz, FC Bayern, 1860, FC Wacker, ausgetragen.

1917 Im März 1917 bei der Jahreshauptversammlung kam es zur Hiobsbotschaft, zwölf Kameraden waren gefallen. An die Spitze trat Ludwig Hillenbrand, der den Verein bis 1935 erfolgreich leiten sollte
1918 Wiederum B-Klassenmeister in Donaugau, die beiden Spiele um die Ostkreismeisterschaft gegen Bayern München wurde verloren.

1919 nannte man sich Ballspiel - Club im TSV 1871 - Hans Lang war die Entedeckung des Jahres. In der Frühjahrs - Qualifikation zur 1. Liga Scheiterte man knapp an TVA und FCA (Entscheidungsspiel).

1920 Der BCA wurde A-Klassenmeister in Schwaben und schaffte in den Aufstiegsspiele gegen Jahn Regensburg und Armin München den Aufstieg in die höchste Spielklasse.

1921 Hans Lang spielte sich in Auswahlspielen immer mehr in den Vordergrund und die damals bärenstarke SpVgg Fürth ließen das BCA - Gewächs nicht mehr los.

1922 bereits am 26. März 1922 gab Hans Lang sein Debüt in der Nationalmannschaft. Dem BCA fehlte er natürlich sehr und war nicht zu ersetzen, trotz guter Jugendarbeit.

1923 Im Inflationsjahr der Milliarden und Billionen wurde der BCA Vizemeister der sog."Befähigungsliga". Hans Lang (SpVgg Führt) wurde erstes Ehernmitglied des BCA.

1924 Der BCA gründete einer der ersten Schülerabteilung in Schwaben.

1925 Meister der Kreisliga wurde Lokalrivale Schwaben Augsburg - BCA wurde Vierter

1926 Diesmal musste der BCA Schwaben Ulm den Vortritt lassen

1927 Wieder war die Ulmer Konkurrenz an der Tabellenspitze - Kriegshaber wurde Vizemeister, BCA Dritter.

Ab 1.Mai 1927 wurde mit Hans Semmler erstmals ein hauptamtlicher Trainer verpflichtet. Der Zuständigkeitsbereich umfasste die Reserve - Mannschaften und die gesamte Jugend - und Schüler - Mannschaften. In zwei Freundschaftsspielen wurden die klassenhöheren „Schwaben" erstmals vom BCA geschlagen.

1928 Der BCA erstmals schwäbischer Kreisligameister Hans Lang mit dem Hamburger SV Deutscher Meister

1929 BCA verteidigte den Titel, scheiterte abermals in der Aufstiegsrunde.

1930 Aus dem Dreikampf BCA, Sportverein und Union, ging diesmal der Sportverein Kriegshaber als Sieger hervor.

1931 Diesmal hatte die Union die Nase vorn und verwies Kriegshaber und den BCA auf die Plätze der zweithöchsten Spielklasse.

1932 Imponierende BCA - Bilanz, ohne Verlustpunkt bis zum letzten Spieltag zum 25 - jährigen Jubiläum, das wegen hoher Arbeitslosigkeit nicht gefeiert wurde.

1933 Im vierten Anlauf schien der Aufstieg perfekt. Da aber der SFV durch das NS-Regim aufgelöst wurde und sechzehn Gauligen entstanden, war kein Platz für Aufsteiger.

1934 Mit frischem Mut wurde ein neuer Anlauf gestartet. In drei Entscheidungsspielen gegen den FC Memmingen wurde die Bezirksmeisterschaft geholt. Zehn Aufstiegsspiele standen bevor. Hans Semmler wurde zurückgeholt , die Mannschaft wurde weiter aus den eigenen Reihen verjüngt, die Gebrüder Ritter, Wörlen und Keis, sollten in den schweren Aufstiegsspielen ihre Bewährungsprobe bestehen. Das lang ersehnte Ziel wurde im letzten Spiel gegen die SpVgg Weiden (5:5) endlich erreicht.

1934/35 Der Start des BCA in der Gauliga war ein Fiasko (5 Spiele 5:17 Tore - 0:10 Punkte) - Aber in der Rückrunde wurde das BCA - Wunder wahr, achtzehn Pluspunkte wurden geholt und der BCA rettete sich aus eigener Kraft, die Absteiger hießen Jahn Regensburg, Schwaben Augsburg und SV Weiden.

1935 Am 1.September 1935 musste der BCA in der 1. Hauptrunde des DFB - Pokals beim deutschen Vizemeister VfB Stuttgart antreten und siegte in der Verlängerung sensationell mit 4:3. Genau vier Wochen später kam es zur Fusion BCA - Sportverein, also Oberhausen und Kriegshaber wurden sportlich vereint.
Aus ehemaligen Rivalen wurden Freunde. Die Wachablösung im Augsburger Fußball hatte begonnen.

1936 Der BCA wurde beachtlicher Fünfter in der Gauliga, zehn Punkte wurde allein den vier Spitzenmannschaften abgenommen!

1937 Hans Semmler und Karl Ritter wurden mit Wehmut nach Berlin verabschiedet. Das 30 - jähriges Jubiläum wurde im Ludwigsbau gefeiert!

1937/38 Neuer Trainer wurde Nationalspieler Conny Heidkamp
(9 Länderspiele), der auch als Spieler eine wertvolle Verstärkung wurde. Er berief auch das Multitalent Willy Dziarstek mit 17 Jahren in die 1. Mannschaft.
Nach dem fünften Platz in der Saison 1936/37 wurde man ein Jahr später Sechster in Elitefeld der Gauliga.

1938/39 Trotz einem Sensationssieg beim 1. FC Nürnberg (2:1) kam der BCA in akute Abstiegsgefahr, zum Schluss war das bessere Torverhältnis ausschlaggebend. Die Leidtragenden hießen VfB Coburg und wieder einmal der Lokalrivale Schwaben Augsburg.

1939/40 Am 10. Dezember 1939 brachte ein Sieg in Regensburg erstmals die Tabellenführung. Großkampfstimmung herrschte am 17. März 1940 in Nürnberg, als der BCA 18.000 Zuschauer anlockte. Torlos endete das Schlagerspiel: Tabellenspitze nach Abschluss der Meisterschaft:

1. 1.FC Nürnberg 18 Sp. 50 : 13 Tore 29 : 7 Punkte
2. BC Augsburg 18 Sp. 49 : 16 28 : 8

1940/41 Auch im zweiten Kriegsjahr konnte der BCA seine Spitzenposition behalten. Der Saisonhöhepunkt war der 5:4 Sieg beim späteren Meister 1860
München. Die Tabellenspitze:

1. TSV 1860 München 22 Sp. 83:30 Tore 35 : 9 Punkte
2. 1.FC Nürnberg 22 Sp. 52:24 31 : 13
3. BC Augsburg 22sp. 44:32 29 : 15

1941/42 Zahlreiche Spieler fielen im Krieg, darum war der sechste Platz als Erfolg zu werten.

1942/43 Auch nach der Teilung der Gauliga hielt der BCA seine führende Position in der höchsten Spielklasse.

1. TSV 1860 München 18 Sp. 97 : 15 Tore 33: 3 Punkte
2. BC Augsburg 18 Sp. 53 : 20 29 : 7
3. FC Bayern München 18 Sp. 52 : 23 22 : 14

1943/44 Trotz des Krieges wurde noch Fußball gespielt. Personalnöte zwangen zu Kriegssportgemeinschaften. Dziarstek (BCA) wurde mit 22 Treffern Torschützenkönig. Höhepunkt am 13.02.44 Sieg über den FC Bayern (5:2)

1. FC Bayern München 18 Spiele 56 : 15 Tore 31 : 5 Punkte
2. BCA /Post Augsburg 18 Spiele 56 : 17 27 : 9
3. TSV 1860 München 18 Spiele 54 : 33 25 : 11

1944/45 Bis Januar 1945 wurde in der schwäbischen Region noch Fußball gespielt. Kaufbeuren, Günzburg, Landsberg waren unter anderem die Gegner.

1. BCA/Post Augsburg 10 Spiele 28 : 24 Tore 13 : 7 Punkte
2. Schwaben Augsburg 10 25 : 23 12 : 8

1947 Abstieg aus der Oberliga Süd

1948 Wiederaufstieg in die Oberliga Süd. Zwei Spiele um die bayerische Meisterschaft (Hinspiel: BCA-1. FC Bamberg 4:1, Rückspiel: 1. FC Bamberg –BCA 1:1). In der anschließenden Aufstiegsrunde schaffte der BCA den Wiederaufstieg in die Oberliga Süd.